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Die Temperatur ist bereits ein Bilanzproblem




Eine aktuelle Studie zu 35 europäischen Banken zeigt klar: Anhaltende Temperaturabweichungen vom historischen Durchschnitt erhöhen das systemische Risiko im Bankensektor deutlich – und zwar stärker, je länger der Betrachtungszeitraum.


Steigende Temperaturen belasten zunächst Cashflows in klimaanfälligen Sektoren wie Landwirtschaft, Energie oder Immobilien. Sicherheitenwerte sinken, notleidende Kredite nehmen zu und Kapitalpuffer schrumpfen. Was als Wetterereignis beginnt, wird zum Kreditrisiko – mit Ansteckungseffekten im System.


Für das Risikomanagement bedeutet das: Modelle, die auf 30-jährigen historischen „Normalwerten“ basieren, unterschätzen systematisch Risiken. Große Banken sind besonders anfällig – „𝘵𝘰𝘰 𝘣𝘪𝘨 𝘵𝘰 𝘧𝘢𝘪𝘭“ wird zunehmend zu „𝘵𝘰𝘰 𝘦𝘹𝘱𝘰𝘴𝘦𝘥 𝘵𝘰 𝘤𝘭𝘪𝘮𝘢𝘵𝘦“.


Klimawandel ist kein zukünftiges Szenario mehr, sondern ein kumulativer Risikotreiber.


Wie gut bilden Ihre Modelle bereits heute Klimarisiken ab?


👉 Die Studie zum Nachlesen


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Dieser Beitrag wurde erstmals veröffentlicht auf LinkedIn am 9. April 2026.

 
 
 

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