Fake Climate
- Christoph Polly

- vor 4 Tagen
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Ein Bericht des US-Energieministeriums stellt den wissenschaftlichen Konsens zum Klimawandel infrage. Die zentralen Aussagen: Klimarisiken seien übertrieben, CO₂ bringe vor allem Vorteile – und Emissionsminderungen würden mehr schaden als nützen.
Damit wird versucht, die gesetzliche Grundlage für Klimaschutz in den USA – das sogenannte 𝘌𝘯𝘥𝘢𝘯𝘨𝘦𝘳𝘮𝘦𝘯𝘵 𝘍𝘪𝘯𝘥𝘪𝘯𝘨 – auszuhebeln. Dieses ermöglicht seit 2009 die Regulierung von Treibhausgasen durch die Umweltbehörde US Environmental Protection Agency (EPA).
Fakten, die dem Weißen Haus nicht passen, werden ignoriert oder vielmehr als unwahr hingestellt. Als jüngst die Leiterin des US Bureau of Labor Statistics einen Anstieg der Arbeitslosigkeit auf 4,2% vermeldete, wurde umgehend ihre Entlassung in Aussicht gestellt.
Es geht hier nicht um den Klimawandel, es geht um das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Wissenschaft und die Integrität von offiziellen Zahlen und Daten.
Frei nach der Philosophin Hannah Arendt: Dieses ständige Lügen zielt nicht darauf ab, dass die Menschen eine Lüge glauben, sondern darauf, dass niemand mehr etwas glaubt. Ein Volk, das nicht mehr zwischen Wahrheit und Lüge unterscheiden kann, kann auch nicht zwischen richtig und falsch unterscheiden.
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Dieser Beitrag wurde erstmals veröffentlicht auf LinkedIn am 3. August 2025.




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