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2026: Beginn einer entscheidenden Phase für das Klima




Wir treten in die zweite Hälfte eines kritischen Jahrzehnts ein: Um die 1,5 Grad-Grenze zu halten, müssten die globalen Emissionen bis 2030 um fast 50% sinken. Davon sind wir aktuell weit entfernt.


Die globalen Trends für 2026 zeigen ein widersprüchliches Bild: Einerseits Rückschritte durch politische Entscheidungen, andererseits Fortschritte durch Technologie, Marktkräfte und Entwicklungen in Schwellenländern.


1️⃣ China bleibt größter Emittent, aber auch Motor für günstige grüne Technologien. Der neue Fünfjahresplan wird zeigen, wie ernst es das Land mit Dekarbonisierung meint.


2️⃣ In den USA bremst die Trump-Administration erneuerbare Energien weiter aus – gleichzeitig treiben Künstliche Intelligenz und Rechenzentren Investitionen in Clean Tech, Netze, Speicher und sogar Kernenergie.


3️⃣ Entwicklungsländer überraschen dank chinesischer Solar-, Batterie- und E-Mobilitätslösungen positiv.


4️⃣ Das Wachstum des E-Auto-Marktes dürfte weiter anhalten. In China wird eine Abschwächung erwartet. Für die USA befürchten Analysten sogar einen „EV Winter“.


5️⃣ Die Arktis wird geopolitisch und ökologisch zum globalen Brennpunkt.


6️⃣ Klimarisiken rücken stärker in den Fokus von Investoren. Die Nachfrage nach Modellierungen und belastbaren Klimadaten nimmt zu.


2026 wird kein Jahr der Gewissheiten, sondern eines der Richtungsentscheidungen. Die Frage ist nicht mehr, 𝘰𝘣 sich etwas ändert, sondern 𝘸𝘰, 𝘸𝘪𝘦 𝘴𝘤𝘩𝘯𝘦𝘭𝘭 – und 𝘸𝘦𝘳 den Mut hat, Verantwortung zu übernehmen.


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Dieser Beitrag wurde erstmals veröffentlicht auf LinkedIn am 8. Januar 2026.

 
 
 

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